Peter Planyavsky.

Konzertorganist.
Komponist.
Dirigent.

 


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Wie üblich gibt es einen Rückblick auf die letzten 1 1/2 Jahre - in Prosa, nicht in Tabellenforn.

Im März 2011 wurde eines der wichtigsten Orgelbau-Projekte der letzten Jahre abgeschlossen, nämlich jenes im Grossen Musikvereinssaal in Wien. Ich war gerührt und geehrt, daß ich die erste Vorstellung des Instrumentes - unmittelbar nach der Segnung - mit einer Improvisation übernehmen durfte. Im Zusammenhang mit diesem Neubau stand auch die Uraufführung des Kompositionsauftrags der Gesellschaft der Musikfreunde, "KOHELET". Ich dirigierte dabei am 16. Mai den Singverein, die zweite "Hauptrolle" an der Orgel spielte Helmut Binder.

Ich war Juror bei internationalen Wettbewerben in Kitzbühel, München, Mailand und Münster.

Und außerdem gab es noch Konzerte in (Auswahl) Graz, Klagenfurt, Lienz, Fulda, Frankfurt, Wolfsburg, Mülheim/Ruhr, Heidenheim, Saarbrücken, Victoria (British Columbia / Kanada), Dusiburg, Magdeburg, Moskau, Modena, Bayreuth, Tokyo und Regensburg.

    2012 war unter anderem von einem großen und mehreren kleinen Kompositionsprojekten geprägt; die Rede ist von Ur- und Wiederaufführungen:
  • 22. April, Schutzengel-Kirche in Graz-Eggenberg: Uraufführung des Osteroratoriums „Leben aus dem leeren Grab“ für Chor, Solisten und Orchester (Kompositionsauftrag). Text, Einstudierung und musikalische Leitung Erwin Löschberger, Chor der Schutzengelpfarre.
  • 21. Juni, Stadtkirche Jena : Markuspassion. Chor der Musikhochschule Weimar, Leitung Gunter Berger.
  • 8. September, Pfarrkirche St. Pauls (Gemeinde Eppan, Südtirol) : Uraufführung des Proprium Propaulium für zwei Orgeln ; P.P. und Arno Hagmann (Bozen) Kompositionsauftrag aus Anlaß des 10. Jahrestag der Einweihung der Schwalbennestorgel.
  • 18. November, Universitätskirche St. Ursula-Kirche. Der vom ORF live übertragene Gottesdienst wurde ausschließlich mit meinen Kompositionen gestaltet. (Für diesen Anlaß schrieb ich eine einfach zu singende Kyrielitanei (Uraufführung) für Chor, Kantor, Gemeinde und Orgel, die auf zwölftönigem Material beruht.)
  • 24. November, Konzert zur Einweihung der neuen Orgel im Heiller-Saal der Musikuni: Suite für Orgel und 6 Bläser mass.brass.org. Ein Ensemble; Peter Peinstingl, Orgel; Leitung: P.P. - Das Stück wurde am nächsten Tag auch in Feldbach (Steiermark) aufgeführt. Im November habe ich drei Stücke für Altsaxophon und Orgel fertiggestellt (Saxtychon für Trip und Orgel).

Im Frühjahr kam die 2. Auflage meines Buches „Katholische Kirchenmusik“ (2010) heraus. Die englische Übersetzung meiner Monographie über Anton Heiller wird von Christa Rumsey angefertigt. Abgesehen von hunderten e-Mails, die wir wechselten, haben wir eine merhtägige Arbeitssitzung in Wien im September und eine kurze im November in Hobart (Tasmanien) gemacht. (Diese Reise führte Lisi und mich sowie Christa und Vivianne auch zu einer totalen Sonnenfinsternis nach Port Douglas im nördlichen Queensland.)

Über Fakten und Legenden betreffend Anton Bruckners Improvisationen habe ich im Orgelpark Amsterdam ein Referat gehalten, das online - später auch in Papierform - veröffentlicht wird. (Anton Bruckner - Topimprovisator in een vlak musikaal landschap / Top Improviser in a Plain musical Landscape).

Im September war ich Juror im 4. Internationalen Franz-Schmidt-Orgelwettebewerb in Kitzbühel. Nachdem am 2. September der Gründer des Wettbewerbes, Rudolf Scholz, gestorben ist, habe ich die künstlerische Leitung des Wettbewerbes übernommen.

Ein langgehegter Wunsch ging im Oktober in Erfüllung. Das alljährliche Symposium des Österreichischen Orgelforums hatte Orgeln in Konzertsälen und auch die dafür spezifische Musik zum Thema. Es gab drei Orgel-und-Orchesterkonzerte, von denen ich zwei leitete. In der Marienkirche in Wien-Hernals war Wolfgang Capek der Solist; es gab das Orgelkonzert von Flor Peeters und - endlich zum ersten Mal in Österreich - den Urvater aller romantischen Orgelkonzerte, die Sinfonie concertante von Francois-Joseph Fetis. Zwei Tage später spielte Martin Novak das Orgelkonzert von Marco Enrico Bossi und mein eigenes Concerto Carinthico in der Kirche Wien-Mariahilf.

Kurse für Improvisation und / oder Liturgisches Orgelspiel habe ich in St. Pölten, Bozen, Weimar, Haarlem, Geras (Niederösterreich) und Trossingen gegeben. Eine Auswahl an Konzertorten umfasst Boston, Chicago, Amsterdam, Heidelberg, Basel, Stuttgart, Nürnberg, Bremen, Tokyo und Köln.

 
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